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		<title>netzwerk-canaletto.de Nachrichten</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten des Betriebs- und Personalrätenetzwerkes Canaletto</description>
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			<title>netzwerk-canaletto.de Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 09 Aug 2010 16:51:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Allianz für den freien Sonntag: Es geht um das Gemeinwohl</title>
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			<description>Als guten demokratischen Stil lobt die Allianz für den freien Sonntag die „aktuelle Stunde“ des Stadtparlaments zum Thema verkaufsoffene Sonntage. Dass Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar vor der Stadtratsentscheidung am Donnerstag Redezeit bekämen,</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b></b>Als guten demokratischen Stil lobt die Allianz für den freien Sonntag die „aktuelle Stunde“ des Stadtparlaments zum Thema verkaufsoffene Sonntage. Dass Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar vor der Stadtratsentscheidung am Donnerstag Redezeit bekämen, werde der großen Bedeutung der Frage gerecht, betont die Allianz. Sie wendet sich gegen den Versuch, die gemeinsame Sonntagsruhe als rückschrittlich darzustellen. Superintendent Albrecht Nollau sagte, es müsse bei der Stadtratsentscheidung deutlich werden, „dass es nicht nur um einen Akt der Wirtschaftsförderung für einzelne Unternehmen geht oder um ein Nachholen eines angeblich modernen Lebensgefühls. Die Erosion des Sonntags als Raum für gemeinsames soziales Handeln beschädigt meines Erachtens das Gemeinwohl, dem Politik verpflichtet ist. Wenn der Sonntag für viele nur noch Werktag ist und die Adventszeit in eine reine Arbeits- und Einkaufszeit umgewidmet wird, hat das langfristig negative Konsequenzen für uns alle.“ Allianz-Sprecherin Regine Posern betonte, das kulturelle, soziale und familiäre Gewicht des gemeinsamen freien Sonntags wiege schwerer als die Umsatzerwartung einiger Handelsketten. Es komme darauf an, die Grenzen zwischen Sonn-und Werktag nicht ausfransen zu lassen und den freien Sonntag in seinem Kernbestand zu erhalten. „Der Sonntag gewinnt gerade in Zeiten steigender Arbeitsbelastungen und flexibilisierter Arbeitszeiten als gemeinsamer Raum freier Lebensgestaltung für Familien und Freundschaften größtes Gewicht.“ 
Für Dienstag 10. August 2010 von 19.00 bis 22.00 Uhr hat die Allianz für den freien Sonntag Betriebsratsmitglieder in den Mauersberger Saal,, An der Kreuzkirche 6 zu einem Runden Tisch eingeladen mit dem Schwerpunktthema Sonntagsschutz und Ladenöffnungszeiten.. „„Über die Entwicklung zur ‚Rund-um-die-Uhr- Gesellschaft‘ wollen wir gemeinsam und fair diskutieren“, heißt es in der Einladung. Seit Jahren vollziehe sich eine schleichende Aushöhlung des Sonn- und Feiertagsschutzes. Als Fachleute werden die Psychologin Marlen Hupke über „Burnout. Zum Zusammenhang von Schichtarbeit und psychischer Erkrankung“ und ein Kirchenvertreter die Diskussion eröffnen.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 16:51:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>3% mehr Lohn sind möglich</title>
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			<description>Professor Peter Bofinger, Ökonom und Wirtschaftsweise argumentierte kürzlich, dass die deutschen Löhne und Gehälter um drei Prozent steigen sollten. „Die Arbeitnehmer hätten mit ihrer Zurückhaltung die schnelle Bewältigung der Krise maßgeblich unterstützt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[iss/Reuter<i>s,&nbsp; i.k.</i>, Professor Peter Bofinger, Ökonom und Wirtschaftsweise argumentierte kürzlich, dass die deutschen Löhne und Gehälter um drei Prozent steigen sollten. „Die Arbeitnehmer hätten mit ihrer Zurückhaltung die schnelle Bewältigung der Krise maßgeblich unterstützt. &nbsp;Sogar CSU-Chef Horst Seehofer sagt, er verstehe die Forderungen der Arbeitnehmer. In der Krise seien die Gewerkschaften ungeheuer verantwortungsvoll gewesen. Gewerkschaften hatten in den vergangenen Tagen für ihre Zurückhaltung in der Krise einen Nachschlag gefordert.<br /><br />Die Arbeitgeber lehnen Forderungen nach kräftigen Lohnerhöhungen aufgrund des Wirtschaftsaufschwungs ab. „Wir dürfen den derzeitigen wirtschaftlichen Aufschwung auf gar keinen Fall belasten oder gefährden“, sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt im Deutschlandfunk. Gewerkschaften hatten in den vergangenen Tagen für ihre Zurückhaltung in der Krise einen Nachschlag gefordert. Aktuell hat die IG Metall durchblicken lassen, dass sie angesichts der wieder besser laufenden Geschäfte einen fairen Anteil herausholen. Der Tarifvertrag endet am 31. August. Der neue Tarifabschluss könnte richtungsweisend sein. 
In Ostsachsen stellte der DGB-Vorsitzende Bernhard Sonntag eine Ausweitung der Leiharbeit, der Mini- und Midi-Jobs &nbsp;und damit ein Sinken der realen Löhne in der Region fest. In der sächsischen Zeitung wurde dabei über deren Auswirkungen in der Region mit Vertretern der IHK und der HWK diskutiert. 
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 12:33:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Gleicher Lohn für Leiharbeiter!</title>
			<link>http://www.netzwerk-canaletto.de/nachrichten/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=15&#38;cHash=fe01077830273fe3df759151605e394a</link>
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			<description>Essen.  Leiharbeiter müssen genauso bezahlt werden, wie die Stammbelegschaft, fordert der IG-Metall-Chef von NRW, Oliver Burkhard. Aus seiner Sicht ist das nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<link http://www.derwesten.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Quelle:derwesten.de</link> Gleiches Geld für gleiche Arbeit – das ist das Grundprinzip jeder  gerechten Entgeltgestaltung. Alles andere empfindet eine sehr große  Mehrheit der Menschen als ungerecht. Und deshalb gibt es nur eine  Antwort: Selbstverständlich sollen Leiharbeiter genauso bezahlt werden  wie Stammarbeiter. Für einige unserer europäischen Nachbarn ist das  übrigens längst selbstverständlich. Dort erhalten Leiharbeitnehmer  teilweise sogar Zuschläge, als Ausgleich für die größere Unsicherheit  und Flexibilität im Job.
n Deutschland dagegen erhalten Leiharbeiter zum Teil über  40 Prozent weniger Geld als die Stammbelegschaft. Für die gleiche  Tätigkeit! Das ist ein Skandal. Den Unternehmen geht es also längst  nicht mehr nur um Flexibilisierung. Da gibt es viele andere Instrumente  wie Arbeitszeitkonten oder Befristungen. Nein, der massenhafte Einsatz  von Leiharbeit zielt auf eine Billig-Strategie! Dieser Unterschied ist  wichtig: Um Schwankungen auszugleichen oder Auftragsspitzen zu  bewältigen kann fair gestaltete Leiharbeit ein gutes Mittel sein. 
Aber  in den letzten Jahren haben wir ein explosionsartiges Wachstum der  Leiharbeit erlebt. Immer öfter werden Stammarbeitsplätze durch  Leiharbeit ersetzt, ganze Belegschaften ausgetauscht. In der Krise sind  die Leiharbeiter als erste draußen. Jetzt kommen sie wieder rein, nach  wie vor zu schlechteren Bedingungen. 
Diese Billigstrategie ist  eine Sackgasse. Die Leiharbeiter werden zu Arbeitnehmern zweiter Klasse,  für gerade mal sieben Prozent von ihnen erweist sich die Leiharbeit als  Sprungbrett in den festen Job. Die Stammbelegschaften geraten unter  Druck. Sie fürchten, durch Leiharbeit ersetzt zu werden. Und letztlich  riskieren die Unternehmen, dass Qualität und Unternehmenskultur leiden. 
Viele  Arbeitsprozesse brauchen fest eingespielte Teams, die langfristig  miteinander arbeiten und viel Erfahrungswissen einbringen. Dafür braucht  es feste, gesicherte Arbeitsverhältnisse. Das kann doch niemand  leisten, der nur ein paar Wochen oder Monate im Betrieb ist. 
<h4>„So  kann es nicht mehr weitergehen!“</h4>
Mein Fazit lautet: So wie  bisher kann es nicht mehr weitergehen! Wir Gewerkschaften wollen  Leiharbeit begrenzen und fair gestalten. Wir haben zum Beispiel als IG  Metall schon über 500 betriebliche Besser-Vereinbarungen erreicht, in  vielen Fällen konnten wir dort den Grundsatz „Gleiche Arbeit – Gleiches  Geld“ festschreiben. Das zeigt: Wir packen das Thema an und wir  erreichen auch konkrete Verbesserungen für die Leiharbeitnehmer.
Aber  das reicht nicht. Auch die Politik muss helfen. Gleiche Arbeit –  Gleiches Geld und gleiche Rechte – so sieht es die Europäische Union  vor. Es wird höchste Zeit, dass wir das in Deutschland umsetzen und  zusätzlich mit einem vernünftigen Mindestlohn für die Leiharbeit eine  unterste Schmerzgrenze einziehen. Im Interesse der Menschen und der  Unternehmen – denn Top Qualitäts- und Technologieführer wird auf Dauer  niemand sein können, der auf ungesicherte Billigjobs setzt. Das passt  einfach nicht zusammen. Zu guten Produkten gehört gute Arbeit. Und der  Grundsatz: Gleiche Arbeit – Gleiches Geld! ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:22:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Die Krise heisst Kapitalismus</title>
			<link>http://www.netzwerk-canaletto.de/nachrichten/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=14&#38;cHash=0f716959b498c086ef3940d59910d1da</link>
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			<description>DIW-Studie: Reiche werden immer reicher, Arme immer ärmer
Das Sparpaket der Bundesregierung verschärft die Lage noch, sagen die Wirtschaftsforscher. Der besorgniserregende Trend werde von der Bundesregierung verschärft, die hohe Einkommen verschone und niedrige Einkommen belaste, kritisierten die Ökonomen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[München (ddp). Die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland wächst nach einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) weiter. Die «Süddeutsche Zeitung» (Dienstagausgabe) berichtete vorab, die Studie stelle eine deutliche Polarisierung der Einkommen im letzten Jahrzehnt fest. «Auf der einen Seite steigt die Zahl der Menschen, die im Luxus leben, und auf der anderen Seite die Zahl derjenigen, die mit niedrigem Einkommen auskommen müssen oder sogar arm sind», 	 zitierte das Blatt die DIW-Forscher. Die Studie solle am Dienstag veröffentlicht werden und beziehe sich auf den Zeitraum 2000 bis 2009, schrieb die Zeitung. Ihr zufolge seien in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen in die Schicht derer gerutscht, die nur niedrige Einkommen erzielen. Zu dieser Gruppe gehöre, wer weniger als 70 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat. Bei einem Paar mit zwei Kindern unter vierzehn Jahren entspreche dies einem monatlichen Netto-Einkommen inklusive Kindergeld und anderen staatlichen Leistungen von 1800 Euro. Im Jahr 2000 hätten noch 18 Prozent zu dieser Gruppe gehört; im Jahr 2009 sei der Anteil auf fast 22 Prozent gestiegen. Gleichzeitig sei die Gruppe der Wohlhabenden gewachsen, die mehr als 150 Prozent des mittleren Einkommens ausgeben können und zwar von 16 Prozent im Jahr 2000 auf 19 Prozent im Jahr 2008. Diese Entwicklung lasse die Mittelschicht schrumpfen und löse dort starke Ängste aus, schrieb das Blatt. Es entstehe eine «Statuspanik» derjenigen, die fürchten, aus der Mittel- in die Unterschicht abzusteigen. Die DIW-Forscher hielten es für möglich, dass sich Ausländerfeindlichkeit und Fremdenhass ausbreiten, weil Angehörige der verunsicherten Mittelschicht Schuldige für die Entwicklungen suchten. IG-Metall-Chef Berthold Huber sagte der Zeitung, die Ergebnisse der DIW-Studie machten deutlich, «wie die falsche Politik der vergangenen Jahre das soziale Gleichgewicht in Deutschland aus der Balance gebracht hat». ddp						]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 09:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Später Rechtssieg im Pfandbonrechtsstreit</title>
			<link>http://www.netzwerk-canaletto.de/nachrichten/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=13&#38;cHash=34a887a5582ebcb86ac30308a52ede6b</link>
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			<description>„Zu Recht hält das Bundesarbeitsgericht die Kündigung im vorliegenden Fall für unverhältnismäßig“, erklärte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Gerd Herzberg.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt  ausdrücklich die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts im Fall Emmely:  „Zu Recht hält das Bundesarbeitsgericht die Kündigung im vorliegenden  Fall für unverhältnismäßig“, erklärte der stellvertretende  ver.di-Vorsitzende Gerd Herzberg.</b>
Die Auseinandersetzungen um Kündigungen wegen mitgenommener  Maultaschen, verspeister Teewurstportionen oder wie im Fall Emmely  möglicherweise durch eine Verkäuferin eingelöste Pfandbons hätten  deutlich gemacht, welch hohen Stellenwert eine saubere  Interessenabwägung habe. „Es ist tatsächlich überhaupt nicht  darstellbar, jemanden wegen des Verdachts, Pfandbons im Wert von 1,30  Euro eingelöst zu haben, vor die Tür zu setzen, der 31 Jahre in einem  Unternehmen gearbeitet und sich in dieser Zeit nichts hat zuschulden  kommen lassen“, sagte Herzberg. In all diesen und ähnlich gelagerten  Fällen sollte auch erwogen werden, wie oft Top-Manager, die sich weitaus  folgenreicher Vergehen schuldig gemacht hätten, mit „einem blauen Auge“  davon kämen. <br /><br />Das Urteil ändere allerdings nichts an dringend  erforderlichen Änderungen im Arbeitsrecht, die zu einem besseren Schutz  von Beschäftigten führen: So müsste bei Bagatellsachverhalten einer  Kündigung zwingend eine Abmahnung voraus gehen. „Und  Verdachtskündigungen müssen endlich verboten werden“, forderte Herzberg.
<h3>Herausgeber:</h3>
Cornelia Haß<br /> ver.di-Bundesvorstand<br /> Paula-Thiede-Ufer 10<br /> 10179 Berlin<br /> Tel.: 030/6956-1011<span dir="ltr">  </span><br /> Fax: 030/6956-3001<br /> E-Mail: pressestelle@verdi.de]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 15:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ver.di setzt sich bei Schlecker durch</title>
			<link>http://www.netzwerk-canaletto.de/nachrichten/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=10&#38;cHash=4e5657e3787f8d1941348c794e22c21d</link>
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			<description>Nach vier Verhandlungsrunden hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di für die 34.000 Beschäftigten der Drogeriemarktkette Schlecker mehrere Tarifverträge abgeschlossen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Durchbruch war erst in der Nacht zum Dienstag gelungen. Vereinbart wurde ein Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung bei AS, ein Vertrag zur Tarifbindung bei Schlecker XL und ein Sozialtarifvertrag für AS. Damit ist sichergestellt, dass alle Schlecker-Beschäftigten nach Einzelhandelstarifvertrag bezahlt werden. Der Beschäftigungssicherungsvertrag sieht vor, dass freiwerdende Stellen in den XL-Märkten vorrangig mit Beschäftigten der AS-Märkte besetzt werden. Alternativ muss das Unternehmen den AS-Beschäftigten Ersatzarbeitsplätze anbieten. Für den Fall, dass eine Beschäftigungssicherung nicht möglich ist, sichert der Sozialtarifvertrag angemessene Abfindungen. Die große Tarifkommission von ver.di hat am Dienstag die Verhandlungsergebnisse beraten und die Annahme der Tarifverträge beschlossen. <br /> <br /> „Durch das selbstbewusste und entschiedene Eintreten der Beschäftigten und ihrer Betriebsräte ist es uns gemeinsam gelungen, eine kritische Öffentlichkeit aufzurütteln. Kundinnen und Kunden sind wie die Beschäftigten nach dem Skandal um die Zeitarbeitsfirma MENIAR nicht länger bereit, Lohndumping zu akzeptieren. Wenn Schlecker jetzt einen tariflich abgesicherten Neuanfang wagen will, findet das Unternehmen dafür die Unter-stützung der Beschäftigten und der Gewerkschaft. Im Übrigen gibt es keinen Grund, warum andere Drogeriemärkte wie Rossmann diesem guten Beispiel nicht folgen sollten“, betonte Mönig-Raane.
Weitere Informationen erhalten sie <link http://www.verdi.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">hier.</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 09:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Netzwerk Canaletto auf dem DGB Bundeskongress in Berlin</title>
			<link>http://www.netzwerk-canaletto.de/nachrichten/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=9&#38;cHash=a37ef15fb80e742d99df30246c38c27e</link>
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			<description>Die Betriebs- und Personalräte der Landesdirektion Dresden stellen ihr Projekt „Netzwerk Canaletto“ bis  zum Donnerstag beim Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) vor. Michael Sommer betonte die Wichtigkeit der Vernetzung der  Kolleginnen und Kollegen vor Ort.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Betriebs- und Personalräte der Landesdirektion Dresden stellen ihr Projekt „Netzwerk Canaletto“ bis&nbsp; zum Donnerstag beim Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) vor. Michael Sommer betonte die Wichtigkeit der Vernetzung der &nbsp;Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Nur so ist es möglich, &nbsp;auch in kommunalen Gremien die sozialen Belange der Kolleginnen und Kollegen eine Stimme zu geben. „Ihr habt in kurzer Zeit eine wichtige Arbeit geleistet. Das gemeinsame Projekt zum ostsächsischen Mitbestimmungspreis sind gute Ergebnisse,“ so der wiedergewählte DGB-Bundesvorsitzende Michael Sommer am Infostand des Netzwerks. 
Viele Bundesdelegierte der Einzelgewerkschaften sowie zahlreiche weitere Gäste nutzen den Präsentationsstand und interessierten sich vor allem für die Arbeitsweise&nbsp; des sächsischen Projektes. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 19 May 2010 14:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stirbt man wirklich früher, wenn man schlechter schläft?</title>
			<link>http://www.netzwerk-canaletto.de/nachrichten/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=6&#38;cHash=7d6b46e73e6b9e0f31dbbb4b58f61cf9</link>
			<guid>http://www.netzwerk-canaletto.de/nachrichten/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=6&#38;cHash=7d6b46e73e6b9e0f31dbbb4b58f61cf9</guid>
			<description>„Über Interpretationen kann man streiten, über wissenschaftliche Fakten nicht“, so die Aussage von Dr. Christoph Klug, welcher bei einer Veranstaltung des Netzwerks Canaletto über die Auswirkungen der Schichtarbeit auf den menschlichen Organismus referierte. </description>
			<content:encoded><![CDATA[„Über Interpretationen kann man streiten, über wissenschaftliche  Fakten nicht“, so die Aussage von Dr. Christoph Klug, welcher bei einer  Veranstaltung des Netzwerks Canaletto über die Auswirkungen der  Schichtarbeit auf den menschlichen Organismus referierte.  
Viele seiner Ausführungen empfanden die anwesenden Betriebs- und  Personalräte als treffende Beschreibung ihrer Erfahrungen.  Schlafstörungen, häufige Infektionskrankheiten, schwere Erkrankungen und  psychische Störungen sind die Begleiterscheinungen einer flexiblen  Arbeitswelt. Über die Gründe und Auswirkungen diskutierten dabei die  anwesenden Belegschaftsvertreter intensiv. Dabei stellten einige  Anwesende die richtigen Fragen: „Warum unterhalten wir uns ständig nur  über den Umgang mit Gefahrenstoffen und nicht einmal über das  Schädlichste für den menschlichen Körper – nämlich den  12-Sundenschichten in der Nacht?“ &nbsp;Dieses Thema weiterhin zu  thematisieren – das war die Kernaussage der anwesenden Betriebsräte  verschiedener regionaler Firmen, welche in Mehrschichtsystemen arbeiten.  Ein Ziel ist dabei die Einbindung der Gewerkschaften und Politik in  diese Thematik, „denn auf deren Unterstützung werden wir zählen müssen“,  so Bernhard Fischer abschließend.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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